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Goldene Zeiten an der AES

Am 5.9. trafen sich 18 „Ehemalige“ mit dem ehemaligen Tutor Herrn Schwinn zu einer kleinen Nostalgietour durch die Schule. Dies war ein ganz besonderer Rundgang, denn es waren die Abiturienten von 1976, „goldene Abiturienten“: 50 jähriges Jubiläum. Sie waren es noch von damals gewohnt, samstags in die Schule zu kommen. Direkt beim Wiedersehen vor dem Schultor, zu dem manch einer flott mit dem Rad wie eh und je den Berg hochgestrampelt kam, starteten die Erinnerungen an Samstagsunterricht, Kurzschuljahre, Klassenfahrten und manche Anekdote z.B. Chemieunterricht zu dritt mit verzweifeltem Lehrer im damaligen Chemiesaal. Ob der denn noch so aussähe? Nach dem ersten Wiedersehen und Wiedererkennen lief das sich rege unterhaltende Trüppchen munter treppauf und treppab. Man besichtigte den Gebäudetrakt D mit Mensa, Kunst und Physik und wusste zu erzählen, dass damals der heute sogenannte Rundhof noch die Buswendeschleife war, das komplette D-Gebäude gab es noch gar nicht. Man ließ sich verwirren durch die „neuen Räumlichkeiten“, wo damals der Radkeller war, sind heute die Computerräume. Im B-Gebäude suchte man die ehemaligen Chemie“hörsäle“, das Fotolabor und den Raum, in dem man lernte, was ein Röntgengerät ist. Räume sind verschwunden, Treppenhäuser aufgeploppt, anderes weckte Erinnerung. Hier hatten die meisten ihren Physik und Chemieunterricht. Man diskutierte wilde Experimente,  die neuen Smartboards, das eingezäunte Gelände, die Einverständniserklärung für die Veröffentlichung der Fotos,  die Mensa, die verschwundenen alten Stühle mit Hörsaalcharakter, fragte nach Klassengrößen und Klimaaufstellung der Schule, äugte neugierig hinter alle möglichen Türen, sei es der Sanitätsraum oder die Schulküche. Man fragte interessiert nach AGs und nach Fächern wie z.B. darstellendes Spiel, die es damals im Abitur noch nicht gab und man entdeckte sogar noch die letzte Kreidetafel der Schule. Die mittlerweile eigentlich alten Wandgemälde in der Biologie  fanden Anklang, für die Gruppe waren sie „neu“- alles ist relativ. Der Rundgang endete im C-Gebäude, in dem man Anekdoten von getrennten Lehrerzimmern, Raucherlehrerzimmern zu erzählen wusste. Man machte noch einen Abstecher in das gerade neu eingerichtete Schmuckstück und Herzensprojekt „Silentium für die lesebegeisterten Schüler“, schaute auch in die Werkstätten, erinnerte sich an die Schulküche und erlebte noch einen kurzen Moment der Erinnerung an die eigene Abiturprüfung in der Aula. Das ehemalige Physiktutorium von Gerd Schwinn trifft sich noch jährlich. Einige Ehemalige hatten bereits ihre eigenen Kinder an der gleichen Schule und bald werden die Enkeln eingeschult, für andere war es nach all den Jahren die erste Rückkehr. Es ist in den letzten Jahre etwas Tradition geworden, dass sich Ehemalige zu einem Schulrundgang treffen und sich von einer „aktuellen“ oder sogar ihrer „ehemaligen eigenen“ Lehrkraft die Schule zeigen lassen: ein schönes Interesse und ein lebendiger Austausch, von dem beide Seiten profitieren. Es war ein richtig „goldiger“ Rundgang. Der Abijahrgang 1976 hinterließ dem Freundeskreis der Schule eine Spende und gibt somit etwas an die aktuellen Schülerinnen und Schüler zurück: vielen Dank hierfür.

Fazit eines Abiturienten:

Es war für uns sicherlich einer der Highlights an diesem wunderschönen Tag und alle waren begeistert von der "alten" und der "neuen" Schule

Die Albert-Einstein-Schule beglückwünscht ihre Ehemaligen zu diesem stolzen Jubiläum und dankt, dass sie sich an den Ort ihrer Schulzeit gerne zurückerinnern und wiedergekommen sind.

 

Annette Liebel-Kappes