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Auf Heiners Spuren – Der Geschichtskurs Q3 in Darmstadt

Warum heißt der Darmstädter „Heiner“, warum gibt es das „Heinerfest“ und warum heißt der Luisenplatz „Luisenplatz“? Was hat König Viktoria mit Darmstadt zu tun? Wo ist Büchner zur Schule gegangen? Das sind nur wenige von ganz vielen Fragen, denen der Geschichtskurs von Frau Brand am 25.1.24 auf die Spur gegangen ist.

Hintergrund des Exkursionstages war, den gesamten Unterrichtsstoff von der Q1 bis zur Q4 in Darmstadt zu entdecken. In der Stunde vorher gab es eine visualisierte Einführung der Stadtgeschichte. Orte, Gebäude, Straßen usw. wurden in den geschichtlichen Kontext eingeordnet.

Treffpunkt in Darmstadt war der Luisenplatz. Es sollten 11 weitere Stationen folgen, an denen quer durch die Stadtgeschichte geführt wurde. Schwerpunkt waren die letzten 200 Jahre. Zum Beispiel: Das Jugendstilbad (1907-1909) ist gut sichtbar, aber wer weiß schon, dass genau davor eine Metallplatte liegt, die ganz viele Autorennamen abbildet? Dort war 1933 auch der Platz der Bücherverbrennung unter den Nationalsozialisten. Warum schauen Ludewig I. („der lange Lui“) auf dem Luisenplatz und Bismarck auf dem Ludwigsplatz nach Westen? Dahinter verbirgt sich die Längsschnittgeschichte mit Frankreich. Wir haben schöne Orte besucht, zum Beispiel die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe oder das Hundertwasserhaus, was das jüngste Objekt unserer Erkundung darstellte. So erlebten wir insgesamt einen fachübergreifenden Tag: Geschichte in vielen Bereichen, Kunst in vielen Facetten, Deutsch und sicher auch Sport (der Schrittzähler war dabei).
Sophia Brand