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Tag der Menschenrechte

Am 10. Dezember 2024 gestaltete die Albert-Einstein-Schule bereits zum zweiten Mal einen aktiven „Tag der Menschenrechte“. Erneut nahmen alle Jahrgänge auf unterschiedliche Weise an diesem Gedenktag teil.

Schüler:innen des WPU-Kurses „Schule ohne Rassismus“ unter der Leitung von Hizniye Dursun präsentierten eigene Projekte und trugen so tatkräftig zum Gelingen des Tages bei. Bereits im Vorfeld hatten sie sich intensiv mit Themen wie „Gewalt gegen Frauen“, „Kinderrechte“ und „Rassismus“ auseinandergesetzt, stellten ihre Ergebnisse in verschiedenen Klassen vor und unterstützten die Gestaltung des Aktionstages.

Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung der einzelnen Klassen mit den vom „Schule ohne Rassismus“-Team vorbereiteten Materialien, begleitet durch die Fachlehrkräfte, gab es in einigen Jahrgängen besondere Highlights. So führte die Bildungsreferentin Deborah Mintah-Oberüber in der Klasse 7R2 einen spannenden Workshop zum Thema „Rassismus und Sprache“ durch und begeisterte die Schüler:innen nachhaltig – so sehr, dass sie im Anschluss fragten, wann „Debby“ endlich wiederkommen könne.

In den Jahrgängen 8 und 10 leisteten Vertreter:innen von Amnesty International einen wichtigen Beitrag, indem sie die Hintergründe des alljährlich stattfindenden Briefmarathons anschaulich vermittelten und die Schicksale der Betroffenen für die Schüler:innen greifbar machten. Für die Oberstufe stellte die Diskussion mit Herrn Hochgenug von der Stadt Groß-Bieberau ein besonderes Highlight dar. Dabei wurden aktuelle menschenrechtliche Themen sowohl auf Bundes- als auch auf kommunaler Ebene intensiv diskutiert.

Auch die Schülervertretung unterstützte den „Tag der Menschenrechte“ mit selbst gebackenen Plätzchen, die in den Pausen verkauft wurden. Der erzielte Erlös soll an eine wohltätige Organisation gespendet werden.

Die Ergebnisse des Tages wurden abschließend auf Plakaten festgehalten, auf denen die Klassen ihre Gedanken, Wünsche und Rückmeldungen zu Menschen- und Kinderrechten formulierten. Diese Beiträge wurden anschließend zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk zusammengefügt, das nun neben dem Vertretungsplan im Foyer ausgestellt ist. Es lädt weiterhin dazu ein, die Auseinandersetzung mit Menschenrechten fortzuführen und neue Denkanstöße zu gewinnen.

Der Aktionstag bot zahlreiche Anlässe für Gespräche, Reflexion und konkrete Ideen, selbst aktiv zu werden. Neben der wichtigen Sensibilisierung für gesellschaftlich relevante Themen konnten viele Impulse gesetzt werden, die weit über diesen Tag hinaus wirken.